RWE, devolo, Qivicon – alles Schall und Rauch? Zum Glück nicht!
Denn diese Hersteller kümmern sich nicht nur um das Wohlergehen seiner Kunden,
sondern sorgen mit Ihren SMART HOME Rauchmeldern auch für den Schutz von Leben. Ihrem Leben!
Um Licht ins Dunkle zu bringen, versucht SMARTdahoam in Teil 1, einige
wichtige Fragen zum Thema Rauchmelderpflicht  zu beantworten.
In Teil 2 (folgt in der nächsten Woche) unserer Rauchmelderpflicht-Berichterstattung
geht es um Unterschiede der Melder, anfallende Kosten, Empfehlungen und
SMART HOME – Gesamtlösungen.

Rauchmelder sind Lebensretter - 16 zu 9 - g1068

Teil 1 – Fragen, Facts und Wissenswertes zum aktuellen Thema „Rauchmelderpflicht“
in Wohnräumen

Frage 1: Warum müssen bis Ende 2017 in wirklich allen Häusern und Wohnungen
(Eigentumswohnungen und Mietwohnungen) Rauchmelder installiert sein?
Antwort: Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten, denn die Rauchmelderpflicht
wird in der Staatlichen Bauverordnung geregelt. Für Bayern gilt das z.B. in der
Bayerischen Bauordnung, kurz BayBO genannt. Das Ganze Amtsbayerisch finden Sie
hier

Frage 2: Bis wann genau müssen die Rauchmelder installiert worden sein?
Antwort: Das sollte spätestens bis zur übernächsten Silvesterparty passiert sein.
Also bis zum 31.12.2017!

Frage 3: Für welche Wohnungen bzw. Häuser gilt die Rauchmelderpflicht?
Antwort: Grundsätzlich gilt die Pflicht für alle Neubauten, die ab 01.01.2013 errichtet
wurden bzw. alle auch schon vorher erbauten Bestandswohnungen

Frage 4: In welchen Räumen muss ein Rauchmelder installiert werden?
Antwort: In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu
Aufenthaltsräumen führen jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die
Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass
Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener
Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung auszustatten.

Frage 5: Wer ist für den Einbau, anfallende Kosten und die weitere Wartung (Rauchmeldertest/Batterietausch) der Rauchwarnmelder zuständig?
Antwort: Grundsätzlich ist der Eigentümer sowohl für den Einbau, als auch für die
Kosten zuständig. Dies gilt auch für den Eigentümer z.B. der Mietwohnung. Was
die Wartung des Rauchmelders in der Mietwohnung betrifft, so kann dies auch der
Vermieter übernehmen oder durch externe Dienstleister machen lassen. Die Kosten
kann der Mieter dann über die Nebenkosten aufgebrummt bekommen. Der Mieter
kann sich aber auch mit dem Vermieter einigen, das Sie sich als Mieter für die
Sicherstellung der Betriebsbereitschaft bereit erklären.

Frage 6: Was passiert im Schadensfall, wenn eine Versicherung vorhanden ist,
jedoch keine Rauchmelder installiert wurden?
Antwort: Wird grobe Fahrlässigkeit festgestellt, ist es möglich, dass Leistungen der
Versicherung gekürzt werden und somit nicht die komplette Schadenssumme
ausbezahlt wird. In Extremfällen ist sogar eine fristlose Kündigung der Versicherung
denkbar. Diese Folgen können jedoch nur dann eintreten, wenn die fehlenden
Rauchmelder als Ursache für das Ausmaß des Brandschadens angesehen werden
können. Das ist die eine Antwort. Wäre aber alles zu einfach, denn es gibt da
dann tatsächlich noch eine –
zweite Antwort: Der GDV (Gesellschaft der Deutschen Versicherer) und weitere
einzelne Versicherer haben bereits angekündigt, dass Inhaber einer Gebäude-
versicherung auch bei fehlenden Rauchmeldern keinen Leistungswegfall befürchten
müssen. Ziel von Rauchwarnmeldern sei es, Menschenleben zu schützen und nicht Sachschäden zu verhindern. Daher wird bei einem Verstoß gegen die Rauchmelderpflicht
weiter der volle Versicherungsschutz gewährleistet.

Fazit: Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Hausbesitzer und Wohnungseigentümer
die Immobilie in jedem Fall mit Rauchmeldern ausstatten. So wird das Leben der
Hausbewohner geschützt und zudem keine Kürzung des Versicherungsschutzes riskiert.

 

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