Das Gigaset Starter Kit beinhaltet einen Fensterkontakt, einen Türkontakt und
einen Bewegungsmelder. Aktuell gibt es das Starter Kit z.B. bei Amazon schon
um die 150 €.
Gigaset empfiehlt das System für Wohnungen und Häuser. Das wollen wir dann mal
testen und das System in einer 100qm Wohnung installieren. Wobei man
sicherlich als Haus- oder Wohnungsbesitzer das Kit um den ein oder anderen
Kontakt erweitern sollte. Ein weiterer Fensterkontakt oder Türkontakt liegt bei je 40€.
Das System kann zudem noch z.B. mit Funksteckdosen, einem Funktaster
(dieser ist ganz praktisch, da man zum Scharf stellen des Systems diesen wie eine
kleine Fernbedienung benutzt) und einer IP-Kamera erweitert werden. Im Gesamten
kann man ca. 50 Module installieren.
Beim Auspacken der einzelnen Module stellt man schnell fest – alles macht einen sehr
wertigen Eindruck. Hier wurde auch an die Befestigungsmöglichkeiten wie Schrauben
incl. Dübel oder einem doppelseitigen Klebebutton gedacht. Löblich, löblich.

Die Basisstation selbst muss via LAN-Kabel mit dem WLAN-Router verbunden werden.
Das mag dem ein oder anderen eher nicht gefallen, da der WLAN-Router aus
optischen Gründen meist irgendwo in der Wohnung gut versteckt oder verbaut ist.

Jetzt heißt es, die Gigaset-Elements App auf das Handy oder Tablet laden, um sich
einen eigenen Account anzulegen und das System zu registrieren. Das ist nötig, um
Gigaset-Elements überhaupt aktivieren und starten zu können. Die App soll eine
mobile Kontrolle und eine Überwachungsmöglichkeit bieten. Aber keine Angst, die
App ist übersichtlich und führt den Besitzer sehr gut und leicht durch die zu installierenden Schritte. Trotz „böswilliger“ Manipulationsversuche unserseits, war es nicht möglich, eine absichtliche Fehlkonfiguration einzubauen. Bravo. Das ist schon mal sehr gut. Denn wie oft scheitern viele User an zu umständlichen oder unübersichtlichen Apps und verlieren dabei den Spaß an der neuen Technik. Somit ging es relativ schnell, den Haustürkontakt sowie 2 Fensterkontakte anzubringen und zu registrieren.
Beim Aufruf der App zeigt diese als Startbild “Dein Zuhause” und dann den aktuellen
Status der jeweiligen befestigten und installierten Module an. Somit bekommt man den
schnellen Überblick, ob eine Tür geöffnet oder eines der Fenster geschlossen oder offen
ist. Tippt man dann auf das Menüsymbol, zeigt die App sehr übersichtlich alle Details
an. Beispielsweise zu welcher Uhrzeit die Tür benutzt wurde und der Bewegungsmelder
mögliche Aktivitäten registriert hat. Unter dem Menüpunkt „Konfiguration” legen Sie
fest, wie das System bei bestimmten Voraussetzungen reagieren soll. Dies gilt sinniger-
weise für „Außer Haus“ und „Zuhause“.

Bei der Einstellung „Zuhause“ sind alle Alarmfunktionen auf passiv gestellt. Somit
werden die Aktionen im Eigenheim nur protokolliert und schlagen zum Glück keinen
Alarm. Wenn Sie jedoch die App auf „Außer Haus“ stellen bzw. dies durch den Funk-
taster machen, werden automatisch alle Aktivitäten wie das Bewegen der Türen und
Fenster oder der Bewegungsmelder an Ihr Handy als Alarm ausgegeben. Sollten Sie
eine Sirene mit installiert haben – selbige ist laut genug, um mögliche Einbrecher
zu erschrecken und in die Flucht zu schlagen.

Grundsätzlich ist Gigaset Elements eine gute und schnell eingerichtete Lösung.
Das System macht einen wertigen Eindruck und strapaziert nicht ganz so stark den
Geldbeutel des Käufers.
Zwei kleine Wehrmutstropfen gibt es aus unser Sicht. Das ist zum einen die
IP-Kamera, welche zwingend via LAN-Kabel am Router angeschlossen werden muss.
Hier sollte Abhilfe geschaffen werden. Zum anderen ist die Größe der einzelnen
Kontakte durchaus Geschmacksache und für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig.

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