Ob man sich für Amazon Echo oder die kleinere Variante Echo Dot entscheidet –
das Zauberwort heißt bei beiden „Alexa“.
Ob sich Amazon bei der Namensgebung dabei unbedingt etwas gedacht hat?
Der Name Alexa bedeutet nämlich „Beschützerin der Männer“.
Was sich wohl der Nachbar denkt, wenn die Ehefrau Gabi heißt, mit den
Freundinnengerade einen Frauenabend außer Haus hat und der Ehemann zu
Hause ständig nach„Alexa“ schreit?

Letztes Wochenende ist also eine „Kaufeinladung“ von Amazon in meinem
eMail-Accountgelandet. Ich dachte mir „Wow, ich bin tatsächlich ausgesucht
worden“ und habe die Kaufeinladung natürlich gleich angenommen. Im Nach
hinein, schon ein cleveres Marketing.
Dem Kunden zu suggerieren, er sei halt dann doch etwas Besonderes. Denn
aktuell istin Deutschland ohne die Kaufeinladung durch Amazon, erst einmal
nichts mit dem Erwerb von Alexa. Nun gut, Alexa ist jetzt seit heute bei uns.
Entschieden habe ich mich für den kleinen, weißen Echo Dot. Frei Haus
von Amazon geliefert, für 59,99 EURO.

Die Verpackung in hellblau, nicht größer als eine Kaffeetasse. Passt ja irgendwie
gar nicht zur Alexa. Denn eigentlich, wenn Amazon alles richtig machen würde,
müsste das „Baby“ doch in rosa verpackt sein. Zack, die Alexa ausgepackt und
schon die nächste Überraschung. Das chice weiße Gehäuse, wird doch glatt mit
einem schwarzes Netzteil geliefert. Also schon mal nichts für Ästheten.
Will man(n) doch seine Alexa stets chic in seiner Wohnung oder seinem Haus
präsentieren. Wer also alles in einer Farbe haben will, bestellt seine Alexa am
besten in schwarz.

Das kleine, mitgelieferte Handbüchlein ist sehr übersichtlich und zeigt auf, dass
Alexa in nur 3 Schritten aktiviert werden kann. Zum Installieren sollte das
Passwort für den Amazon-Account, aber auch für das vorhandene WLAN-Netz
zur Hand sein.
Die benötigte App wird auf das Handy oder das Tablet geladen, Echo Dot an den
den Strom angeschlossen – und schon geht’s los.
Alexa wird innerhalb der App registriert. Ihr Wohnort, Ihre Sprache. Also alles
schon mal recht einfach gehalten und für jeden verständlich. Das ist doch schon
mal ganz gut.

Ja und dann gehts auch schon los. Juchuiiiiii. Der Spaß kennt keine Grenzen.
„Alexa, erzähle mir einen Witz“, „Alexa, wer war Albert Einstein“, oder
„Alexa, Guten Morgen“. Auf solche Befehle, gibt es sofort eine Reaktion. Mit
einer fraulichen Stimme ertönt es aus dem im Echo Dot eingebauten
Lautsprecher. Wer der Stimme mehr Volumen verleihen möchte, kann die gute
Alexa natürlich via Bluetooth oder AUX-Kabel mit einem Lautsprecher verbinden.
Doch ich habe Alexa natürlich nicht zum Witze erzählen gekauft, sondern zur
Steuerung eines existierenden SMART HOME. Wie funktioniert z.B. die
Einbindung einer netatmo Wetterstation, kommt Alexa mit SONOS klar, kann
ich Philips HUE Lampen steuern, gar den SONY TV steuern, eine Pizza
bestellen, das netatmo Heizungsthermostat regeln oder kann Alexa sogar
die Lottozahlen vorhersagen?

Das werde ich dann mal die nächsten Tage und Wochen testen und gerne
weiter Bericht erstatten, wie es mit mir und meiner Alexa weiter ergangen ist.

„Alexa, Gute Nacht“  – „Gute Nacht und süße Träume“.

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